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Aussichtsreicher Arbeitsplatz

F&E Gebäude Ivoclar Schaan

Türkisgrün ragt der Aufbau auf den Fabrikationshallen der Ivoclar gegen den Himmel. Das aus regionalem Holz hergestellte neue Stockwerk konnte nicht nur rascher, leichter und kostengünstiger als vergleichbare Projekte aus Stahl realisiert werden, sondern es bietet den Angestellten auch eine einmalige, wohnliche Atmosphäre mit unvergleichlichem Ausblick.

Aufbau in wenigen Tagen

Der Grobaufbau des neuen Stockwerks selbst wurde gar in nur drei Arbeitstagen erstellt. Faszinierend sei es gewesen, diesen Bauprozess mitzuverfolgen, erinnert sich Fussi. «Mit Kranen wurden die riesigen Holzbauelemente auf das Gebäude gehoben und anschliessend montiert», berichtet er. Die Holzbauelemente waren soweit fertiggestellt, dass sie auch bereits die provisorische Abdichtung enthielten. Was dann noch folgte, war die Verschalung und der Innenausbau, der ebenfalls aus Holz realisiert wurde. Dieser Prozess wiederum dauerte rund zwei Jahre: Da das neue Geschoss die Ivoclar-Labore beherbergt, mussten beim Innenausbau einerseits spezifische Hygiene- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Andererseits mussten die Räume weitgehend so flexibel gestaltet werden, dass sie jederzeit den sich ändernden Nutzungsbedürfnissen des Unternehmens angepasst werden können. Während der gesamten Bauphase war die Ivoclar darauf bedacht, dass ausschliesslich einheimische Hölzer verwendet werden. «Aus ökologischen Gründen kamen für uns keine tropischen Hölzer in Frage», so Fussi.

Zufriedene Mitarbeiter

Franz Fussi

Projektleiter für Bauten bei Ivoclar

Der Aufbau aus Holz hat sich für die Ivoclar jedoch nicht nur finanziell gelohnt. Auch die Mitarbeiter sind begeistert von ihrem neuen Arbeitsplatz. Freude bereitet den Ivoclar-Angestellten dabei nicht nur die grossartige Aussicht auf die Berge. Richtiggehend begeistert sind sie von der wohnlichen Atmosphäre ihres neuen Arbeitsplatzes. «Dass wir die gesamte Konstruktion inklusive Innenausbau in Holz gehalten haben, hat das Klima der Räume nachhaltig beeinflusst», erklärt Fussi. Bald soll zudem ein Baum aus dem F&E Aufbau des Unternehmens spriessen. Ein überdimensionaler Topf wurde bereits ins Stockwerk eingelassen. Dann werden die restlichen Ivoclar-Mitarbeitenden die Laborangestellten und deren Vorgesetzten wohl erst recht um ihren grünen Arbeitsplatz beneiden. Die jährlichen grossen Meetings der Verkäufer aus der ganzen Welt finden jedenfalls heute schon in den Besprechungsräumen der neuen Etage statt. Das Unternehmen hat von anderen Bauten gelernt. Ein Gebäude muss nicht nur optisch überzeugen, sondern auch eine gute und gesunde Arbeitsatmosphäre bieten. Zufriedene Mitarbeiter sind auch die besseren Mitarbeiter.

Leicht und schnell realisierbar

«Im Vergleich zu einem konventionellen Aufbau aus Stahl und Beton fiel die Holzkonstruktion rund 30 Prozent leichter und drei Prozent günstiger aus»

Franz Fussi

Leicht und schnell realisierbar - dies war die Voraussetzung, die der neue Aufbau auf den Ivoclar-Fabrikationshallen zu erfüllen hatte. Leicht in der Konstruktion musste er aufgrund der Baustatik sein, rasch gebaut, weil die Firma unter akutem Platzmangel litt. Die Schaaner Niederlassung der Ivoclar, ein Anbieter von Systemlösungen für die zahnärztliche Praxis und das zahntechnische Labor, entschied sich daher für einen Aufbau aus Holz. «Der hohe Vorfertigungsgrad und die daraus resultierende kurze Bauzeit waren klar ausschlaggebend für die Entscheidung, unser neues Stockwerk aus Holz zu bauen», erzählt Franz Fussi, Projektleiter für Bauten bei Ivoclar. Zusätzlich bestärkt in seinem Entscheid wurde das Unternehmen durch den gewählten Vorarlberger Architekten, der vorzugsweise mit Holz baut und die Ivoclar von den Vorteilen einer Holzkonstruktion überzeugen konnte. Einzig die Tragelemente wurden aus Stahl realisiert, dies aber nicht aus Stabilitätsgründen. Tragelemente aus Holz hätten zuviel Platz eingenommen. Da die Ivoclar jedoch jeden Quadratmeter für Arbeitsplätze nutzen wollte, hat man sich für eine Verbindung aus Stahl entschieden. In der Tat ragte das türkisgrün verpackte neue Geschoss aus Holz bereits ein Jahr nach dem Bauentscheid in den Himmel.

Tiefe Energiebilanz

«Im Vergleich zu einem konventionellen Aufbau aus Stahl und Beton fiel die Holzkonstruktion rund 30 Prozent leichter und drei Prozent günstiger aus. Dies obwohl das neue Geschoss eine spezielle Brandschutzmassnahme (Sprinkleranlage) für Holzbauten enthält und einiges für eine aussergewöhnlich tiefe Energiebilanz investiert wurde», so Fussi. Die Sprinkleranlage war Vorschrift, da in den Labors der Ivoclar Bunsenbrenner zum Einsatz kommen - es wird also über offenem Feuer gearbeitet. Das Geschoss wird hauptsächlich über eine Wärmerückgewinnung beheizt, die von den Mitarbeitenden und den in Betrieb stehenden Geräten abgesondert wird. Zudem sind die Wände und das Dach verstärkt gedämmt. Mit dieser Mehrdämmung ist die Gebäudehülle bestens für den Winter vorbereitet. Die grossen Fensterfronten werden bei starker Sonneneinstrahlung zudem von einer automatisierten Storenanlage geschützt und in Kombination mit der Bekiesung am Dach ist dies der ideale sommerliche Wärmeschutz für das Gebäude.